Zu Besuch auf der Play 19

Die Play 19 ist eine Gaming-Messe für kreative Spiele und mit vielen Workshops. Die Play 19 hat in der Markthalle vom 14. bis zum 17. November 2019 stattgefunden. Vor allem für Kreative und Leute, die viel und gerne spielen ist die Play 19 zu empfehlen. Man kann dort neue kreative Spiele testen und selber Sounds, Charakter und Spiele erstellen. Es gab auch eine Diskussionsrunde, wo man Fragen stellen konnte.

Es gab insgesamt drei Bereiche auf der Play 19. Einer davon war der Spiele-Bereich, indem man viele verschiedene Spiele testen konnte. Die Spiele sind alle neu und mit interessanten und vielseitigen Ideen. Außerdem sind die Spiele oft nicht erhältlich oder noch nicht erhältlich. Zum Beispiel konnte man ein Spiel spielen, wo einer mit der VR-Brille in einem Labyrinth rum läuft und vier weitere Spieler mit einem Controller Monster steuern. Während die Spieler mit den Monstern das Labyrinth in der Vogelperspektive sehen, sieht derjenige mit der VR Brille alles so, als wenn man dort rumlaufen würde. Ziel des Spiels ist es, dass die Monster denjenigen Spieler mit der VR-Brille töten und anders herum genauso.

Die Spielerklärungen standen immer neben dem Spiel – dadurch wusste man gleich, worum es bei dem jeweiligen Spiel ging.

Es gab auch einen Bereich wo wir nicht rein gehen durften, weil der nur für Besucher ab 18 war. Leider weiß ich nicht was sich dort befindet. Ich hätte gerne gesehen was sich dort befindet, weil es einen sehr einladenden Eingang hatte.

Im Workshop-Bereich wurden Sounds, Charaktere und ganze kleine Spiele erstellt.

Bei den Workshops konnte man so einiges machen. Zum Beispiel konnte man eigene Sounds mit dem Audioschnittprogramm Audacity erstellen. Die Sounds konnte man dann beliebig bearbeiten, z.B. mit einem höheren Ton, einer Geschwindigkeitsveränderung oder einem Echo versehen. Diese Sounds wurden dann gespeichert und später in einem Spiel wieder verwendet. Außerdem konnte man noch einen Charakter oder ein Monster erstellen und diesen auch in einem Spiel wieder begegnen. Das Spiel wurde mit Scratch erstellt – einem Programm, dass sehr einfach zu benutzen ist und komplett ohne Quelltexte funktioniert. Hier konnte man die gespeicherten Sounds und Charaktere einfügen und sein eigenes Spiel entwickeln.

Wir haben auch ein Interview mit Andreas Hedrich gemacht, einem der Mitgründer der Play 19, Geschäftsführer und Kopf der Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem unterrichtet er Medienbildung und Medienarbeit an der Universität Hamburg und ist Vorstand des Mediennetz Hamburg e.V., Mitglied des jaf – Verein für Medienpädagogische Praxis Hamburg, Sprecher der GMK-Landesgruppe Hamburg und Gesellschafter vom Medienunternehmen Frische Medien.

Kids of St. Pauli: Was genau ist Creative Gaming?

Andreas Hedrich: Creative Gaming ist für kreative Leute, die Spiele machen oder spielen. Aber nicht nur das – sondern auch um Spiele in die Realität umzusetzen. Ein Bespiel dafür ist, dass Elemente aus Spielen verwendet werden können, um diese dann in einem Theaterstück wiederzugeben.

Kids of St. Pauli: Was ist das Ziel der Play19?

Andreas Hedrich: Das Ziel ist, den Leuten zu zeigen, was man rund um Games alles machen kann. Man kann neue Spiel-Ideen entdecken. Außerdem kann man sich auch Vorträge angucken, bei denen Spiele vorgestellt oder Tests gemacht werden. Die Menschen können sich an die Mitarbeiter wenden, die sich zum Beispiel sehr gut mit Sounds auskennen oder mit programmieren und können dadurch tiefer ins Detail gehen, was Spiele betrifft. Zusammengefasst ist das Ziel hierbei, so vielen spielbegeisterten Menschen wie möglich eine Freude zu machen, und sich mit anderen kreativen Köpfen zu treffen und womöglich zu zeigen, was man alles mit Spielen machen kann.

Kids of St.Pauli: Spielen Sie selber?

Andreas Hedrich: Leider spiele ich sehr wenig, ich würde gerne mehr spielen.

Kids of St. Pauli: Was spielen Sie?

Andreas Hedrich: Ich spiele am liebsten Aufbau-Simulationen, zum Beispiel Sim City hab ich sehr gerne gespielt. Mario und Autorennen finde ich auch super. Ich hab auch ein bisschen Fortnite gespielt und es hat Spaß gemacht, aber es wurde dann schnell langweilig. Baller-Spiele mag ich auch, aber nur wenn man im Team spielt. Ich finde es unnötig, wenn man sagt, dass man keine Ballerspiele spielen sollte, weil man dann gewaltätig wird. Zum Beispiel wird man auch nicht agressiv wenn man ein Buch liest, welches einen gewaltätigen Inhalt hat.

Kids of St. Pauli: Kann man die Spiele, die hier vorgestellt werden, kaufen?

Andreas Hedrich: Manche kann man kaufen, manche wird man bald kaufen können, bei eineigen Spielen weiß man es noch nicht und manche Spiele sind nur als Testversion zu finden.

Kids of St. Pauli: Vielen Dank für das Interview, Herr Hedrich!

Meine Meinung zur Play 19: Es war sehr interessant und ich werde wahrscheinlich nächstes Jahr wieder dort hin gehen. Man konnte viele Sachen ausprobieren, verschiedene Spiele. Und man konnte eigene Sounds, Charaktere und Spiele erstellen. Das hat mir sehr gut gefallen. Das Beste war, dass man viele neue Spielideen entdecken und ausprobieren konnte.